Glückliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind kein Luxus

Glück ist, wenn wir uns auf einen Montag genauso freuen können wie auf einen Samstag

Glück ist die Basis

Eine Haltung kann sein „Ob meine Mitarbeiter glücklich sind oder nicht ist mir schnuppe“ oder eine andere „Mich fragt doch auch keiner, ob ich glücklich bin“ Sind diese Ansichten noch zeitgemäß? Nein. Obwohl wir immer wieder über den Umbau der Arbeitswelt lesen und es häufig auch selbst spüren, Transformationen sind nichts was uns Angst machen muss. Denn unser Leben ist Garantiebefreit und in jede Veränderung bedeutet eine Chance. Es kommt eben immer auf die Perspektive an. Hinzukommt in den meisten Branchen herrscht großer Fachkräftemangel. Glückliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind kein Luxus. Sie sind der Schlüssel zum Erfolg. Glück ist, wenn wir uns auf einen Montag genauso freuen können wie auf einen Samstag. In den letzten Monaten war nicht Nicole Staudinger nicht nur als Resilienz- und Schlagfertigkeitstrainerin unterwegs, sondern häufig als Glückstrainerin. Die Corona Pandemie hat schließlich nicht jeden von uns privat, sondern auch beruflich betroffen. Die gute Nachricht ist: das Glück ist noch da, das gilt für kleine Firmen genauso wie für große Konzerne. In der Regel brauchte es nicht lange, um es herauszukitzeln. 

Was ist Glück

Glück wird gern als ein kurzfristiger Zustand, als etwas „Erworbenes“ betrachtet. Wenn wir es schaffen, uns von dieser Denkweise zu verabschieden, öffnet sich eine ganz neue Perspektive. Wenn wir es schaffen, nicht mehr Glück zu haben, sondern es sind, haben wir das Wurzelwerk gebildet. Um bei dem Bild zu bleiben. Glückliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Wurzeln eines Unternehmens. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die glücklich sind, geben das Glück weiter und können eine direkte Kette zu glücklichen Kunden bilden. Doch was ist das glücklich sein? Glück ist individuell und trotzdem gibt es einen gemeinsamen Nenner. Die Suche nach diesem Hebel lohnt sich. Denn die Antwort lautet in 99% der Fälle: ICH. Selbstreflektion ist unangenehm, aber ein Schlüssel zum Glück. Andere können wir nie ändern, das haben wir nicht in der Hand. Aber wir haben jeden Tag die Möglichkeit innezuhalten und können hinterfragen, wie wir in der Welt agieren. Ehrlichkeit ist auch ein Schlüssel zum Glück. Durch unsere Mündigkeit und Selbstbestimmung können wir jeden Tag den Hebel zum Glück selbst umlegen. Glück ist etwas an dem wir arbeiten können. Nicht nur jeder für sich, sondern eben auch gemeinsam. Verwurzeltes Glück ist nicht nur eine Basis für ein zufriedenes Leben, sondern auch für ein erfolgreiches miteinander arbeiten. 

Weitere Beiträge

Handeln gegen die Angst

Handeln gegen die Angst

Lange dachte ich, dass wir klar unterscheiden können, zwischen den Dingen, die wir in der Hand haben, und denen, die wir nicht beeinflussen können.Ich zog hier auch die deutliche Parallele von der Schlagfertigkeit zur Resilienz.Wenn Sie in einer Situation sprachlos...

Trust (in) me!

Trust (in) me!

Wenn ich in jemanden vertraue, gehe ich subjektiv davon aus, dass seine oder ihre Handlungen wahr und richtig sind. Im besten Fall haben wir eine Handvoll Menschen dieser Art um uns: Eltern, Freunde, Geschwister, Kollegen …Ohne Vertrauen sind wir besonders in den...

Den eigenen Hebel entdecken – MEGA, aber keine Garantie!

Den eigenen Hebel entdecken – MEGA, aber keine Garantie!

Von Kommunikation bis hin zu Gesundheitsthemen: Ich glaube, der Schlüssel liegt immer in der Frage: Wo ist mein Hebel? Was muss ich tun, um es „besser“ zu machen? ABER: Manchmal schleicht sich mit der Hebel-Betätigung auch eine gewisse Anspruchshaltung ein. Sie tarnt...