Perspektivwechsel

Die Kunst seine Wahrnehmung zu verändern ist eine Superkraft

Impfglück

Nach meiner zweiten Impfung lag ich flach. Richtig flach. Abgesehen davon, dass dies ja vielleicht nur ein Vorgeschmack dessen gewesen wäre, was mich im Falle einer Infektion erwartet hätte, triggerte es ungemein an die Nebenwirkungen der Chemotherapie. So wie heute ging es mir damals fast 6 Monate. Ich habe das nicht vergessen und für mich ist es schon „Glück“, wenn ich morgens schmerzfrei aufstehe und keine Schläuche aus mir gucken. Ein schmerzfreies Leben ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Riesengeschenk, was es dankbar anzunehmen gilt. Und diese Dankbarkeit bildet für mich persönlich mein Fundament. Für Alles: vom Mama sein bis hin zum Schreiben.

Kein Buch der Welt verwandelt Krebs in Gold

Mein schmerzfreies Leben ist und bleibt für mich keine Selbstverständlichkeit. Ich empfinde tiefe Dankbarkeit, die mir vor Augen führt, dass wir auch im Nachgang noch aus schwierigen Situationen Lehren ziehen. Ohne den Krebs hätte es wahrscheinlich kein einziges Buch von mir gegeben. Doch kein Buch der Welt verwandelt Krebs in Gold. Er ist und bleibt Mist. Trotzdem achten Sie auf die Graustufen. Solange wir gesund und mündig sind, haben wir auch, wenn es manchmal unangenehm ist, den Hebel selbst in der Hand. Das Leben ist selten schwarz-weiß. Aber wir haben die Fähigkeit unseren Blickwinkel zu verändern. Gelingt uns ein Perspektivwechsel, können wir häufig auch den schlimmsten Phasen etwas Gutes abgewinnen.

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